Ungewöhnliche Objektivreflexe! Expertenrat gesucht!

Blog 50mm

Man kämpft ja immer wieder mit neuen Problemen.

So fiel mir vor kurzem auf, dass die Kombination (Nikon D800 mit) Nikkor 24-70/2.8 in Verbindung mit einem starken Graufilter und somit lang erzwungener Verschlusszeit (ca. 15 Sekunden bei Blende 9) einen streifenförmigen Reflex in das Bild brachte.

Erst nach einiger Zeit war die Ursache etwas einzugrenzen: nur bei der Verwendung von exakt 50mm Brennweite tritt dieses Phänomen auf. Zoomt man etwas rein oder raus ist der Reflex weg.

An einer bestimmten Stellung des Filters scheint es auch nicht zu liegen, da wenn ich bei 50 mm Brennweite den Filter etwas verdrehe kommt es zur gleichen Spiegelung.

Hat jemand vergleichbare Erfahrungen gemacht oder kann etwas zu dem Problem sagen?

Über einen Hinweis würde ich mich freuen!


Nodal Ninja und Ersatzteile? Thaler Design hilft!

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Auf einer der letzten Panoramatouren ist mir eine Schiene nebst Schnellwechseladapter meines Nodal Ninja Ultimate M1 Nodalpunktadapters abhandengekommen.

„Wie kann das denn passieren?“, wird man sich fragen. Zugegebenermaßen habe ich mir diese Frage auch gestellt. Nun ist es so, dass sich der Nodalpunktadapter sehr leicht in mehrere Einzelteile zerlegen lässt. Diesen Vorteil nutze ich, denn bei mehrstündigen Fußmärschen zu diversen Standpunkten ist Fotoequipment mit geringem Packmaß von Vorteil. So auch der Panoramakopf, der bei einer Tagestour mindestens 10-mal auf- und abgebaut wird. Einzelteile werden dann auch mal im Eifer des Gefechts neben den Rucksack gelegt und anschließend nicht mehr eingepackt. Grrrrr…..

Derartige Missgeschicke fallen natürlich erst am nächsten Standpunkt wieder auf…

Und wenn dann knapp zwei Stunden vorüber gezogen sind kann man sich vorstellen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dann man seinen liegengelassenen Kram wiederfindet.

Meine Stimmung sank von Minute zu Minute… nicht nur die komplette Fototour war gelaufen- insbesondere quälte mich die Frage, wo ich schnellstmöglich Nodal Ninja Ersatzteile herbekomme.

Nodal Ninja Produkte kann man leider nicht bei jedem Fotofachhändler kaufen. Zwar gibt es den ein oder anderen Onlinehändler, der aber wiederum verkauft nur vollständige Panoramaköpfe.

Eine Lösung wäre sicherlich eine Direktbestellung bei Nodal Ninja in den USA gewesen. Teurer Versand und mögliche Probleme beim Zoll, die eine Einfuhr verzögern, wollte ich aber nicht in Kauf nehmen.

So bin ich bei meiner Suche durch Zufall auf den österreichischen Händler Thaler Design gestoßen, der neben ganzen Panoramaköpfen auch Einzelteile von Nodal Ninja verkauft. Zwar war meine verbummelte Schiene nebst Kleinkram nicht dabei, aber eine Anfrage führte zu dem Ergebnis, dass alle von mir gesuchten Teile in Österreich vorrätig waren und innerhalb von 12 Stunden extra für mich im Onlinestore bereitgestellt wurde. Dies erfolgte auch noch von Samstag auf Sonntag. Was für ein Service!!!

Nach dem Versand der Ware waren die Einzelteile 48 Stunden später in Hamburg. Daumen hoch!

Unterwegs in Hamburg!

BlogHamburg

Für diverse Projekte war ich in den letzten Wochen mehrfach in Hamburg auf Tour und habe versucht, den ein oder anderen neuen Blickwinkel für mich zu entdecken.

Der Fokus lag dabei ganz klar auf der Panoramafotografie, wobei ich den endgültigen Ausschnitt des Panoramas immer erst am Rechner festlege. Das können dann auch nur 20 % der ursprünglichen Aufnahmen sein. In Zeiten hochauflösender Kameras kein Problem.

Unabdingbar für derartige Fototouren sind ein Panoramakopf (Nodalpunktadapter) und ein Graufilter.

Warum die zusätzliche Hardware?

Sicherlich kann man Panoramas auch aus freier Hand machen und den Rest der Zusammenrechnerei einer Software am PC überlassen. Irgendwie funktioniert das auch… notfalls setzt man noch ein paar Kontrollpunkte per Hand und mit etwas Geduld erhält man ein ordentliches Panorama. Der Einsatz eines Sphärischen Multirow Panoramakopfes verkürzt die Arbeit am PC aber erheblich, da in einem Großteil aller Fälle keine Fehler bei dem automatischen Verrechnen der Bilder am Computer entstehen und somit kein manueller Eingriff mehr erforderlich ist. Wer an einem Abend 20 bis 30 Panoramen erstellen will weiß wovon ich rede.

Wer tagsüber in belebten Innenstadtbereichen fotografiert hat oft das Problem der vielen Menschen, die einer Aufnahme nicht immer zuträglich sind. Eine kleine Abhilfe schafft in diesen Fällen der Einsatz eines ordentlichen Graufilers, der sehr lange Belichtungszeiten erzwingt und somit die sich bewegenden Autos und Menschen verschwinden lässt.

Blognews August 2013

Liebe Blogleser,

seit mehr als drei Jahren gibt es an dieser Stelle jeden Freitag ein Update mit aktuellen Hintergrundinformationen aus dem Fotografenalltag.

Diese Regelmäßigkeit werde ich in Zukunft etwas unterbrechen und mich nicht mehr auf feste Termine beschränken.

Vorbeisehen lohnt sich also auch weiterhin 🙂

PS.: Die Liste zu den Lichtsetups wurde erweitert!

Zu Besuch bei der Kanzlerin…

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…“leider“ war sie nicht vor Ort, sondern verweilte auf dem Grünen Hügel der Bayreuther Festspiele 2013.

Diesen Vorteil machte ich mir zu Nutze und konnte mittags um 13 Uhr in aller Ruhe ein Panorama des Bundeskanzleramtes schießen. Kein Journalist und keine Besucher standen im Wege. Nur der ein oder andere Gärtner war zu Gange, was den Gesamteindruck des Bildes aber keinesfalls störte.

Glück muss man haben 🙂

Manchmal muss man einfach warten…

BlogDa habe ich schon 15 Jahre in Mainz gelebt und bin damals nie auf die Idee gekommen, mal die ortsansässigen Sehenswürdigkeiten zu fotografieren. Daher bot es sich auf einer Rundreise durch die Pfalz an, auch einen abendlichen Abstecher nach Mainz zu machen um die wunderschöne Theodor Heuss Brücke mit dem Panoramablick auf die Hauptstadt von Rheinland Pfalz zu fotografieren.

Ich hatte mir die blaue Stunde vorgenommen und ging natürlich davon aus, dass alle Brückenlichter auch rechtzeitig angeschaltet werden. Denkste…

Gerade die unteren Lichter an der rechten Brückenseite, welche noch ein gewisses Restlicht unter die Brücke werfen und somit hässliche schwarze Bildlöcher vermeiden, gingen und gingen nicht an. So machte ich dennoch meine Bilder und war schon auf dem Weg zum Auto, als dann um 22:30 Uhr (jenseits der blauen Stunde und schon fast bei völliger Dunkelheit) der Lichtschalter umgelegt wurde 🙂

Was tun? Ich entschied mich umzukehren, das Stativ aufzubauen und alles nochmals zu fotografieren! Die letzten 1 ½ Stunden nebst Bilder waren also für die Mütze; dennoch hat sich das Warten gelohnt.

Wie Defekte am Einstelllicht von Studioblitzen vermeiden?

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Grundsätzlich sollte man mit seinem Equipment sorgfältig umgehen und den Verschleiß so gering wie nur möglich halten. Trotz allem hatte ich in den letzten Jahren immer wieder das Problem, dass sich die Einstelllichter von meinen Studioblitzgeräten frühzeitig (bereits nach 10 bis 20 Betriebsstunden) verabschiedet haben. Diagnose: Lampe defekt.

Da ich immer einen Schwung Ersatzbirnen in der Schublade habe… war das Problem schnell gelöst. Auf Dauer nervt es aber und kostet Geld.

Nachdem ich der Ursache dann etwas auf den Grund gegangen bin und die im folgenden genannten Regeln einhalte, brennen die Einstelllampen mindestens drei- bis viermal so lange:

1. Eingeschaltete Lampen reagieren extrem empfindlich auf Stöße und Schläge. Daher sollte man vor der Bewegung eines Blitzkopfes immer das Einstelllicht ausschalten!

2. Eine Einstelllampe sollte niemals mit voller Netzspannung betrieben werden. In Abhängigkeit des Lampentyps können bereits ein paar weniger V die Lampenlebensdauer um ein wesentlichen Faktor erhöhen. Es bietet sich – sofern möglich – daher an an, das Einstelllicht in Abhängigkeit der gewählten Blitzleistung herunterzuregeln und stets die automatische Einstelllichtsparschaltung zu benutzen, die bei einem Nichtgebrauch des Blitzes das Einstelllicht automatisch dämmt.

Meine Erfahrungen mit fotograf.de

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Jeder Berufsfotograf, der nicht gerade einen ganzen Staab von Mitarbeitern beschäftigt, kennt das Problem: mehr als 95 % der gesamten Arbeitszeit wird nicht für das Fotografieren verwendet, sondern besteht primär in Vorbereitungen, Nachbereitungen, Akquise, Marketing, Buchhaltung, Vertrieb, etc., etc…

Dieser Faktor wird dann zum Problem, wenn durch die genannten 95 % der Arbeiten das eigentliche Geld verdienen – nämlich das Fotografieren – verhindert wird.

Von daher sollte man bemüht sein, zumindest in arbeitsstarken Phasen möglichst viele Tätigkeiten auszulagern.

Wer im Bereich der Kindergarten-, Ball- oder Eventfotografie tätig wird, ist bei der Nachbereitung auf einen sehr schnellen Workflow angewiesen, da in vielen Fällen keine Abnahmegarantie des gemachten Bildmaterials besteht. Idealerweise beschränkt sich die Tätigkeit bei derartigen Veranstaltungen auf den Aufbau vor Ort, das Fotografieren und eine „schlanke Bildretusche“.

Sofern man einen ausschließlichen Verkauf über das Internet plant, muss das fertige Bildmaterial nur noch zum entsprechenden Onlineshop hochgeladen werden. Der Rest (Bestellungen verschiedenster Produkte durch den Kunden, Auftragsweitergabe an Labore, Rechnungsstellung und Versand) läuft automatisiert im Hintergrund. So zumindest der Idealfall, damit man sich als Fotograf wieder auf die „Big Points“ konzentrieren kann.

Auf der Suche nach einem Onlineshop, der primär auf die Bedürfnisse eines Fotografen ausgerichtet ist, bin ich auf die Dienstleistungen von fotograf.de gestoßen.

Neben der Gestaltung einer eigenen Homepage wird vor allem die Einrichtung eines Onlineshops angeboten, der sich mit wenigen Mausklicks individuell konfigurieren lässt. Der Inhaber dieses Shops bestimmt dann, welche Produkte zu welchen Preisen über welches Labor (hier stehen verschiedene zur Auswahl) durch Kunden bestellt werden können. Idealerweise macht man im Vorfeld eine Testbestellung bei den unterschiedlichen Laboren um sich von der Qualität des gelieferten Endproduktes überzeugen zu können.

Die Fotoprodukte werden anschließend im eigenen Namen an den Besteller ausgeliefert, so dass der direkte Kontakt zwischen Kunde und Fotograf stets erhalten bleibt.

Hört sich toll an… ist es auch, da es problemlos funktioniert. Ich habe die Zusammenarbeit mit fotograf.de jetzt ein paar Monate getestet und bin rundum zufrieden. Bei Fragen und allgemeinen Problemen erreicht man immer jemanden am Telefon, so dass auch die Qualität des Services keine Beanstandungen zulässt.

Allerdings muss man sich auch darüber bewusst sein, dass ein derartiger Service nicht kostenfrei ist. Neben einem „free account“, der allerdings kaum Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung ermöglicht, beginnt der Spaß mit ca. € 10,– pro Monat. Wer spezielle Kundenverwaltungen und mehr Speicherplatz will oder braucht, ist mit etwa € 25,– im Monat dabei. Zusätzlich wird bei jeder Bestellung über fotograf.de eine Servicegebühr zwischen 12% und 20% fällig. Dieser Posten sollte von vornherein berücksichtigt werden, ist meines Erachtens aber gerechtfertigt.

 

Fotografieren mit Minimalausrüstung

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Auch wenn die Technik und ein gewisser Fundus an Ausrüstung ein wesentlicher Bestandteil des Fotografierens ist (manchmal braucht man sechs Blitze für ein Setup), freue ich mich immer wieder, wenn ein Shooting mit absoluter Minimalausrüstung durchführt werden kann.

Dabei bezieht sich die Aussage Minimalausrüstung auf Kamera und Objektiv. Vorliegend kamen für ein Agenturshooting an der Ostsee eine DSLR sowie ein 70-200 mm Objektiv zum Einsatz. Sonst nichts.

Zugegebenermaßen sollten die Lichtverhältnisse stimmen, damit man sich relativ frei bewegen kann und nicht ständig auf schattenspendende Locations angewiesen ist. Aber auch diese Fälle lassen sich mit einer gewissen Ortskenntnis ohne zusätzliche Hilfsmittel meistern.

Die größte Softbox der Welt!

1Es ist bestimmt schon ein paar Jahre her, als von einem öffentlichen Träger in Hessen die Anfrage nach einem etwas außergewöhnlichen Motiv für die Stadt Fulda kam. Gewünscht wurde ein typisches Stadtmotiv mit der Besonderheit, dass im „weißen“ Himmel ausreichend Platz für Text bleibt.

Weißer Himmel ist ja nun grundsätzlich kein Problem, allerdings konnte ich auch nicht viel Zeit in die Post stecken, folglich im Zeitpunkt des Fotografierens schon alles stimmen musste.

Für derartige Aufgaben nutzte ich immer die größte Softbox der Welt: den bewölkten Himmel. Man erhält ausreichend Zeichnung in allen wichtigen Motivbereichen (außer natürlich dem Himmel), die Kontraste sind nicht zu stark und ich bekam einen 100% freigestellten Himmel, ohne auch nur ansatzweise Photoshop bedienen zu müssen.

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