Shooting on location…

…bietet immer eine Herausforderung, sofern man bis zum Zeitpunkt des eigentlichen Shootings die Örtlichkeit überhaupt nicht kennt. Der Vorteil liegt in dem Umstand, dass man sich im Vorfeld keinerlei Gedanken über die Lichtsetzung und Lichtführung machen muss bzw. kann, allerdings dafür mit einer enormen Schlepperei von Ausrüstung bestraft wird, da nicht genau einzuschätzen ist, was tatsächlich vor Ort gebraucht wird.

Aber der Reihe nach: vor kurzem wurde ich gebeten, ein paar Bilder zum Thema Frühstück und Business zu machen. Das ganze sollte in der Wohnung (Küche) des Modells stattfinden. Genaue Größenangaben über die Räumlichkeiten hatte ich keine, s.d. wir neben den obligatorischen Aufsteckblitzen auch mit Studioblitzköpfen, größeren Softboxen und allerlei lichttechnischen Equipment angereist sind.

Die Küche stellte sich aber als so klein dar, dass selbst ein Studioblitzkopf mit Softbox bereits die freie Sicht der Kamera versperrt hätte. Mithin galt es auf die Aufsteckblitze „auszuweichen“, was ja kein schlechter Kompromiss ist.

Zur Vorgehensweise:

– Ausschnitt festlegen (Kamera auf Stativ), da die Räumlichkeit sehr beengt war
– Umgebungslicht messen, Werte im Modus M auf Kamera übertragen und Ergebnis gleich per Lightroom kontrollieren
– Blitze dazu und eine ausgewogene Mischung zwischen Kunst- und Umgebungslicht schaffen

Fotografiert wurde mit einer Nikon D3, 85mm (Blende 4, 1/60, Iso 400). Darüber hinaus kamen drei Blitze zum Einsatz

– Nikon SB-900 als Master zum Auslösen der Slaves
– 2x Nikon SB-800 im Modus TTL (+1/3)

Und noch ein kleines making of:


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