Hilfe – ich habe kein JPEG gemacht!

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„Real men shoot RAW!“ Gemäß diesem Motto sind meine Kameras immer im RAW Modus, was aber plötzlich zum Nachteil werden kann.

Die Geschichte in Kurzform: im Rahmen eines Studiotreffens mit Fotobuddy Nils haben wir ein wenig mit den Kameraeinstellungen gespielt und waren daran interessiert, welche „Out Of The Cam“ Möglichkeiten eine Nikon D800 in Bezug auf Schwarz/Weiß bietet.

Nach ein paar Bildern waren die richtigen Helligkeits- und Kontrasteinstellungen gefunden und wir waren von den Ergebnissen auf dem Kameradisplay mehr als nur positiv überrascht.

Überrascht wurde ich allerdings auch zu Hause, als die Bilder auf den PC übertragen und mit Lightroom geöffnet wurden. Zunächst sah alles schön Schwarz/Weiß aus, dann aber sprang das Vorschaubild auf eine farbige Darstellung um.

Ist ja auch logisch, da Lightroom zunächst nur das eingebettete JPEG öffnet und sich dann an die RAW Konvertierung macht.

Problem: wir wollten genau das SW aus der Kamera, was über Lightroom aber nicht mehr exportiert werden kann. Hätte ich nur mal im JPEG Format fotografiert oder zumindest eine zusätzliche JPEG Kopie in der Kamera angelegt!

Irgendwie galt es nun an das eingebettete JPEG in der RAW Datei zu kommen und dieses in voller Auflösung und bester Qualität zu exportieren.

Abhilfe schuf der gute alte IrfanView, der zumindest fast alle Nikon NEF Daten öffnet und dabei ausschließlich auf die hinterlegte JPEG Datei zurückgreift. Diese kann dann unter „Speichern unter“ singulär abgelegt werden.

Ende gut, alles gut…


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