Ein Panopolaroid „im Handumdrehen“

Wer schon länger im Geschäft ist, wird sich noch gut an die Zeit der Polaroidabzüge im Studio oder on location erinneren können, die als Kontrollaufnahmen für das dann beginnende Shooting herhalten mussten. Im digitalen Zeitalter hat diese Vorgehensweise an Bedeutung verloren, denn das Kameradisplay zeigt uns sofort das Ergebnis.

Dieses Kontrollinstrumentarium hätte ich mir vor vielen Jahren auch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel der Panoramafotografie gewünscht. Oft wirkte das zusammengerechnete Ergebnis nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte. Wie verlaufen im Ergebnis die Linien, welcher Winkel ist sinnvoll, etc., etc.. Moderne Smartphones mit ihren intelligenten Apps sind da schon praktische Helferlein. Man nehme zum Beispiel ein aktuelles iPhone und benutze die integrierte Panoramafunktion. Auslöser drücken, Kamera langsam schwenken…fertig. Das ganze dauert 5 Sekunden und das Ergebnis ist wirklich erstaunlich. Natürlich nicht zu vergleichen mit einer hochauflösenden DSLR, entsprechender Optik, einem Nodalpunktadapter, Stativ und anschließender Arbeit am Rechner. Als Panopolaroid „im Handumdrehen“ aber fast zu schade.


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