Bildagenturen und Fotografen mit einem großen Portfolio…

…finden gerne zueinander, sofern sich beide Seiten einen finanziellen Profit davon versprechen. Waren es früher die großen Agenturen wie Getty Images, Corbis oder Mauritius, wird heute ein Großteil aller am Markt vorhandenen Bilder über Microstock – Agenturen wie Istockphoto, Shutterstock oder Fotolia verkauft.

Wer sich mit diesem Geschäftsmodell ein paar Jahre auseinandergesetzt hat weiß, dass entsprechende Beträge zu erwirtschaften auch einen entsprechenden Arbeitsaufwand bedeutet. Gerade das Hochladen, Verschlagworten und Kategorisieren von digitalen Bildern verschlingt Unmengen an Manpower, zumal fast jede Agentur ihr eigenes Süppchen kocht und unterschiedliche Anforderungen stellt.

Dennoch stellt sich immer wieder Frage, ob man nicht doch noch die Agentur XY mit ins Boot nimmt… Es locken weitere Umsätze, allerdings verbunden mit dem Problem des zur Verfügung Stellens eines ganzen Portfolios, was hunderte von Arbeitsstunden bedeuten kann.

Fotografen mit einem größeren Portfolio (welches im Vorfeld präsentiert werden sollte) können allerdings den Spieß herumdrehen und bei einzelnen Agenturen zielgerichtet anfragen, ob diese nicht einen Großteil der Arbeit des Fotografen wie onlinebasierte Zuordnung von Kategorien sowie MR/PR-Verträgen übernehmen.

In der Praxis bedeutet dies entweder die postalische Zustellung des Portfolios auf einem Datenträger oder den zielgerichteten Upload auf einen FTP Server. Den Rest der Arbeit übernimmt dann die Agentur – so wie es früher immer der Fall war.

Mehr zum Thema „Digitalfotos online verkaufen. Geld verdienen mit Internet-Bildagenturen (Stockfotografie)“ im aktuellen Schulungsprogramm 2012.

Buchempfehlung: Stockfotografie von Robert Kneschke


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