Was bringt der Blitzbelichtungs-Messwertspeicher?

Kurz gesagt: sehr viel. M.E. gehört die Blitzbelichtungs-Messwertspeicherung zu einer der unterschätzten Funktionen in der gesamten TTL Blitztechnik. Viele Anwender sind sich dieser Möglichkeit sogar gar nicht bewusst.

Um was geht es? Durch den Einsatz des Blitzbelichtungs-Messwertspeichers wird uns die Möglichkeit eröffnet, den Bildausschnitt jederzeit zu ändern, ohne dass sich dies auf die optimale Blitzbelichtung auswirkt.

Gerade bei Personenaufnahmen vor dunklem Hintergrund, im Rahmen dessen sich das Hauptmotiv nicht in der Bildmitte sondern am rechten oder linken Bildrand befindet, kann es sehr schnell zu Überbelichtungen kommen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die TTL Vorblitze aus dem Blitz sich stets an der Motivmitte orientieren. Wenn diese aber dunkel ist, denkt die Blitz-Kamera-Kombination:“MEHR BLITZLICHT!“, was aber falsch ist, da unsere Person am Bildrand dann überbelichtet wird.

Daher zunächst die Kamera auf die Person so ausrichten, dass sich diese zentral in der Bildmitte befindet. Anschließend einen Vorblitz aussenden und den Messwert abspeichern (Blitzbelichtungs-Messwertspeicher). Egal welcher Bildausschnitt jetzt gewählt wird: solange der Blitzwert gespeichert ist, wird die zu porträtierte Person immer richtig geblitzt.

Die etwas OBERLEHRERHAFTE Darstellung im Video bitte ich zu entschuldigen 🙂


Noch mehr Infos im folgenden Video:


Leave a Reply

You can use these HTML tags

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

  

  

  

Kategorien

Tags