TEAMSHOOTING BALTIC SEA CIRCLE 2014

Abermals gab es ein Fototreffen mit Team Lucky 99.

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Das Auto ist fast fertig, die Jungs sind „heiß“, das Abenteuer kann beginnen: 16 Tage, 10 Länder, 7500 KM.


Die Arbeit mit Models – Eine Buchempfehlung

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Vorweg eine kleine Anekdote:

Woher sich der unerfahrene Hobbyfotograf F (der mit seiner teuren Kamera bestimmt tolle Fotos machen kann) und das Amateurmodel M (die ihre primären Erfahrungen als Model ausschließlich durch die Fernsehsendung „Germany´s Next Top Model“ bezogen hat) kennen spielt zunächst keine Rolle.

Sie kennen sich halt und vereinbaren ohne große Absprachen ein gemeinsames Shooting mit dem Ziel, richtig „geile“ Fotos zu machen. Dies dürfte auch kein Problem sein, da sie „super“ aussieht und er eine Spitzenkamera hat.

Am Tag des Shootings ist er dann primär mit seiner Kamera (sprich Technik) beschäftigt und hat eigentlich keine Ahnung was das Model machen soll. Aber es ist ja auch nicht sein Job. Sie ist das Model und soll einfach mal loslegen.

Sie steht aber relativ hilflos am Set und wartet auf Anweisungen des Fotografen. Schließlich ist er der Boss und muss jetzt klare Ansagen machen.

Man zieht das Shooting irgendwie durch und stellt anschließend fest, dass die Ergebnisse nicht gerade auf dem Niveau von Germany´s Next Top Model liegen. Stress gibt es im Nachhinein auch noch, da er ein paar Bilder auf einer Internetplattform veröffentlichen will, sie die Bilder aber „voll peinlich“ findet und einer Veröffentlichung widerspricht.

Und an genau dieser Stelle kommt das neue Buch von Robert Kneschke „Die Arbeit mit Models“ ins Spiel.

Sicherlich ist die Lektüre kein Patentrezept für gute Fotos, sondern dürfte sich mehr als Checkliste verstehen, die optimale Rahmenbedingen für ein Fotoshooting schafft. Was für den Profi oder semiprofessionellen Fotografen selbstverständlich, wird für manchen Einsteiger in die Personenfotografie zum großen „AHA Erlebnis“: gute und verwertbare Bilder entstehen grundsätzlich nur aufgrund einer erstklassigen Vorbereitung.

Robert Kneschke beschreibt in einer sehr natürlichen Art und Weise auf mehr als 160 Seiten, welche Punkte bedacht werden müssen, um das Optimale aus einem Shooting herauszuholen. Dies fängt zunächst bei der richtigen Suche von geeigneten Models an und konzentriert sich anschließend auf alle Punkte, die dem eigentlichen Shooting dienlich sind. Wichtige Kriterien wie notwendige Kleidung und Requisiten, die richtige Location, vorteilhafte Posen, Visagist und Stylist, Bezahlung des Models sowie rechtliche Rahmenbedingen sollen an dieser Stelle nur exemplarisch genannt werden.

Kneschke verdeutlicht, dass primär der Fotograf alle Puzzleteile eines erfolgreichen Fotoshootings zusammenführen muss und weist konkret darauf hin, welche elementaren Informationen wann und wie an das Fotomodel kommuniziert werden müssen.

Inhaltlich bringt es der Autor stets auf den Punkt und arbeitet seine Kernaussagen ohne großes Abschweifen vom Thema heraus. Die große Praxiserfahrung von Robert Kneschke als jahrelanger Berufsfotograf macht sich somit mehr als bemerkbar und lässt keine Sekunde Langeweile aufkommen.

Letzteres gilt übrigens auch für das erste Werk von Robert Kneschke: „Stockfotografie: Geld verdienen mit eigenen Fotos“

Adobe Lightroom Mobile

Nach langem Warten ist es endlich soweit. Adobe hat Lightroom für das iPad veröffentlicht… naja, fast. Es handelt sich um eine eingeschränkte Version, die eigentlich nur im Zusammenspiel mit einer Desktop Variante Sinn macht.

Von daher ist es nicht verwunderlich, dass Adobe die Mitgliedschaft in der Adobe Cloud fordert, d.h. ein entsprechendes Abo bei Adobe muss gebucht sein, im Rahmen dessen Lightroom auf dem Desktop und auf dem iPad genutzt werden darf.

Primär können dann Bilder innerhalb von Sammlungen, die zunächst auf der Desktopversion angelegt wurden, auf dem iPad angezeigt und bearbeitet werden. Umgekehrt ist das auch möglich.

Da ich eine Bildbearbeitung auf dem iPad aber für völlig absurd halte, war für mich vor allem das möglichst zeitnahe Betrachten von Bildern interessant, welche in der Desktop Variante landen.

Stichwort ist hier: Tethered Shooting. Man stelle sich vor, dass Bilder beim Tethered Shooting nicht nur in Lighroom auf dem Notebook sondern zeitgleich auch auf dem iPad landen. Der Kunde sitzt im Hintergrund und kann sofort die Ergebnisse auf dem iPad betrachten, ohne dass ich auf die Nutzung von Lightroom auf meinem Hauptrechner verzichten muss.

Da eine derartige Möglichkeit bereits seit Jahren mit Capture One möglich ist (mit Capture Pilot auf dem iPad), war ich voller Hoffnung, dass dies nunmehr auch mit Lightroom umgesetzt wurde.

Fazit: es ist möglich, wenngleich der große Haken die Adobe Cloud darstellt. Die Bilder werden nämlich nicht über das eigene Netzwerk auf das iPad übertragen, sondern müssen zunächst den Umweg über das Internet und die Adobe Cloud nehmen. Von zeitgleichem Betrachten auf Rechner und iPad kann daher nicht die Rede sein, was ich persönlich sehr schade finde. Möglicherweise wird auf diesen Umweg in zukünftigen Versionen zugunsten der Geschwindigkeit verzichtet werden. Wir werden sehen. Bis dahin werde ich bei Capture One bleiben…

Weitere Infos und Anwendungsbeispiele zu Adobe Lightroom Mobile:

Eine gute Sache…

…ist die Baltic Sea Circle 2014 Rallye.

„15 Tage hellwach. 7.500 Kilometer im wilden Ritt um die Ostsee. In einem Wagen, von dem Dein Vater heute noch träumt. In einer Landschaft, so schön, dass sie Dir den Atem raubt. Und in einem Natur-Ereignis, so aufregend, dass Du einfach nicht mehr schlafen willst: den weißen Nächten.“

Vor allem aber gilt das Motto: Fahren für den guten Zweck!

Wenn ich schon nicht mit von der Partie bin, so durfte ich zumindest das aktuelle Foto für Team Lucky99 machen. Viel Glück!

Blog

Abi- und Abschlussbälle 2014

Auch 2014 bin ich wieder für Euren Abi- und Abschlussball als Fotograf unterwegs.

Alles Infos unter: www.abiturbilder.com.

Wifi SD Karten noch zeitgemäß? Meine Studioerfahrung!

Foto

Grundsätzlich bevorzuge ich bei meiner Arbeit immer professionelles Equipment, auf welches ich mich im Studioalltag verlassen kann und vor allem verlassen muss. Nichts ist schlimmer als ein technisches Problem… nur weil man wieder € 3,50 an der falschen Stelle „eingespart“ hat.

Geschwindigkeit im Workflow vor Ort ist auch von keinem Nachteil, da ich im Rahmen eines jeden Shootings die sofortige Bildkontrolle am Rechner benötige. Tethered Shooting läuft daher ausschließlich über USB Kabel. Schnell und zuverlässig; über die Nachteile des herumhängenden Kabels kann man natürlich streiten.

Trotz allem habe ich Rahmen eines mehrstündigen Shootings erstmals für die Datenübertragung eine Wifi SD Karte eingesetzt und somit auf den Vorteil eines sehr schnellen Datentransfers zum Rechner verzichtet.

Warum das Ganze? Das Shooting war auf mehrere Räume aufgeteilt und es wurde in unregelmäßigen Abständen immer wieder zwischen den einzelnen Locations gewechselt. Da der Kontrollrechner nicht mitwechseln konnte, ich aber auf die Vorteile des Tethered Shooting nicht verzichten wollte, musste eine kabellose Lösung gefunden werden.

Da es für die Nikon D800 keine zeitgemäßen Funklösungen gibt (WT-4 ist veraltet, WT-5 ist nur über Umwege einzusetzen), habe ich mich für eine Eye-Fi Pro X2 entschieden, die in der Nikon D800 ohne Probleme funktioniert.

Betrieben wurde die SD Karte im Direct Mode, d.h. sie agiert als Hotspot und der Rechner greift die Daten ab.

Fotografiert wurde ca. vier Stunden. Es gab erfreulicherweise keinerlei Kommunikationsprobleme zwischen Kamera und Rechner, obwohl ständig zwischen diversen Räumlichkeiten gewechselt wurde. Kommt die Kamera wieder in die Nähe des Macbooks, setzt nach ein paar Sekunden die Datenübertragung ein. Alles easy, ohne Neustart, ohne manuellen Verbindungsaufbau…alles gut.

Wenn ein Nachteil zu nennen ist, dann ggf. der Stromverbrauch (nach etwa drei Stunden Dauereinsatz ist der Akku fast leer) und die Datenübertragung läuft auch nur, wenn das Notebook bis max. vier Meter entfernt ist. Ansonsten wartet der Rechner bis er die Kamera wieder gefunden hat und erst dann setzt die Übertragung ein. Da ich zwischenzeitlich aber fleißig weiter Fotos machen kann, stört dieser Umstand nicht. Die Bilder kommen zu 100% rein.

Zu erwähnen bleibt, dass es sich bei den zu übertragenden Daten um JPG Bilder in mittlerer Auflösung handelt und die RAW Daten auf einer zweiten CF Karte in der Kamera verbleiben.

Fazit: klare Kaufempfehlung für kleines Geld.

Bildeinkäufer aufgepasst: Shutterstock verlängert ABO automatisch!

Sofern ich als Fotograf bestimmte Bilderwünsche eines Kunden nicht erfüllen kann, verweise ich vornehmlich auf einschlägige Bildagenturen. Wenn viele Bilddaten gesucht sind, dann gerne auf die amerikanische Bildagentur Shutterstock, die primär ganze Bildpakete zu einem vorher festgelegten Peis verkauft.

Doch aufgepasst: wer beispielsweise die einmonatige Mitgliedschaft (25Bilder/Tag) erwirbt und sich nicht anschließend nochmals seine Account Infos genau ansieht, kann eine böse Überraschung erleben.

Shutterstock aktiviert nämlich von sich aus folgende Funktion: „Automatische Verlängerung der Mitgliedschaft“. Sofern der Kunde nicht drei Tage vor Ende seiner Buchungsperiode diese Funktion deaktiviert, flattert eine neue Rechnung ins Haus. Dieser Umstand ist mehr als ärgerlich, da Shutterstock seine Kunden im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht darauf hinweist.

Take care!

Schweinebaumeln im Studio… oder wie ich als Fotograf an meine Grenzen gelange

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Vor kurzem wurde ich vor die fotografische Herausforderung gestellt, Schweinebaumelbilder von meinen Kindern im Studio zu machen.

Ehrlich gesagt wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt gar nicht, was Schweinebaumelbilder überhaupt sind. Erst die Aufklärung durch meine fünfjährige Tochter brachte etwas „Licht in den Tunnel“ und meine große Tochter (immerhin schon ACHT) hätte im Kreise ihrer Freundinnen sicherlich nur mit dem Kopf geschüttelt und sich so etwas in die Richtung wie :“…mal wieder voll peinlich, der…“ gedacht.

Ich liebe meine Kinder… 

Also ab ins Studio. Nach dem Lichtaufbau ging es dann auch schon mit dem Hauptproblem los: wohin die Kinder hängen? In meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich ursprünglich an das Galgenstativ gedacht, wobei sich diese Idee logischerweise als völlig besch… erwies.

Nun steht man natürlich unter Erfolgsdruck. Bei einem Auftragsshooting für einen Kunden wird ja jeder Arbeitsschritt im Studio wochenlang im Vorfeld festgelegt, bei dem Schweinebaumelbildershooting hatte ich mir natürlich keine Gedanken gemacht – ein Fehler!

Nun ja, wie wurde das Problem gelöst:

1. Der Fotograf wurde zum Galgenstativ, an welchem die Große baumelte
2. Die Kamera kam auf ein Stativ
3. Meine fünfjährige Tochter wurde zur Fotografin und bediente die Kamera am Stativ

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Ende gut, alles gut…

Ungewöhnliche Objektivreflexe ? Problem gelöst!

Vor geraumer Zeit hatte ich auf das Problem hingewiesen, dass bei der Verwendung des Nikkor 24-70/2.8 in Verbindung mit einem starken Graufilter und somit lang erzwungener Verschlusszeit (ca. 15 Sekunden bei Blende 9) ein streifenförmiger Reflex im Bild entsteht. Dies aber nur bei exakt 50mm Brennweite.

Zur Verdeutlichung nochmals das Problembild:

Blog 50mm

Dank der tatkräftigen Unterstützung von Andreas Steegmann konnte das Problem nunmehr gelöst werden.

Sein Tipp: „Ich tippe mal auf einen Lichteinfall durch das Entfernungsskalenfenster des Objektives (die Form der Reflexion sieht stark danach aus). Hab’ da so was im Hinterkopf, dass es beim 24-70er gerade bei Langzeitbelichtungen zu Problemen kommen kann. Klebe das Fenster einfach mal ab und schaue ob es hilft.“

Er hat RECHT!

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Verdeckt man die rot markierte „Problemzone“ des Objektivs, ist der Reflex verschwunden. DANKE!

Zwei Bilder – eine Location – 60 Minuten

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Schön wer Zeit hat – noch schöner wer sich Zeit nimmt!

Das Warten auf die blaue Stunde kann schon zum Geduldsspiel werden… obwohl man ja eigentlich weiß, dass die besten Ergebnisse erst kurz vor völliger Dunkelheit geschossen werden, bin ich fast immer zu früh an der angedachten Location. Diese Zeit sollte man daher nicht nur für´s Schwätzchen mit dem Kollegen nutzen, sondern auch mal eine andere Herangehensweise an das beabsichtigte Motiv wagen.

So lagen zwischen den beiden Bildern etwa 60 Minuten und obwohl ich die Kamera nicht vom Stativ genommen habe sind doch zwei völlig unterschiedliche Bilder entstanden.

Daher vor Ort immer schön fleißig den Auslöser drücken 🙂

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