Weißer oder grauer Hintergrund?

Eine mir oft gestellte Frage, deren Beantwortung mit dem persönlichen Geschmack und dem beabsichtigten Bildlook zusammenhängt.

Am Besten ist natürlich, wenn man auf beide Hintergrund“farben“ zurückgreifen kann, was aber nicht immer möglich ist.

Daher sollte die Frage eher lauten:“Mit welcher Hintergrundfarbe bin ich flexibler?“

Zur Verdeutlichung eine kleine Bildreihe, im Rahmen derer ein weißer und mittelgrauer Hintergrund eingesetzt wurde. Geblitzt wurde durch eine 90 cm Octa, die direkt über der Kamera hing.

Die Belichtung des Motivs bleibt gleich, die Helligkeit des Hintergrundes ändert sich aber mit der Folge, dass aus „weiß“ grau und aus „grau“ schwarz wird. Erreicht wird dieser Effekt, indem der Abstand des Models zum Hintergrund vergrößert wird. Folge: der Hintergrund bekommt weniger Licht und wird dunkler.

Rein theoretisch reicht somit ein weißer Hintergrund für das komplette Spektrum von weiß bis schwarz aus. Vorausgesetzt man hat genügend Platz zur Verfügung oder kann das Licht so führen, dass es nicht mehr auf den Hintergrund fällt. Stichwort: Abschatter und Waben.

Gerade im Porträtbereich bevorzuge ich einen neutralgrauen Hintergrund, da vor allem on location grundsätzlich wenig Platz ist und somit die Protagonisten in die Nähe des Hintergrundes platziert werden müssen. Anhand der obigen Beispielbilder ist ersichtlich, dass bei einem weißen Hintergrund dieser nur leicht grau würde (sofern der Hintergrund nicht extra illuminiert werden kann), was mir persönlich nicht so gefällt. Da darf es ruhig etwas dunkler sein.

Einfach mal testen!


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