Stocksubmitter, das Wundertool für den Microstockfotografen!?

Wer große Mengen von Bildern an unterschiedlichste Microstockagenturen liefert kennt das Problem: war der Bilderupload erfolgreich, muss grds. jedes Bild bei jeder Agentur nochmals aufgerufen werden, um die Zuordnung von Model (Property) Release Verträgen und agenturspezifischen Kategorien vorzunehmen. Und das kostet Zeit, sehr viel Zeit!

Diesem Problem haben sich die Entwickler des Programms Stocksubmitter angenommen. Das Prinzip erscheint auf den ersten Blick relativ einfach: man weist einem Bild bestimmte Schlagwörter (entweder per Hand oder “automatisch”), Kategorien und Model Release Verträge zu und teilt dem Programm anschließend mit, zu welchen Agenturen dieses Bild übertragen werden soll. Das war´s, der Rest erfolgt automatisch. Wer pro Monat hunderte von Bildern an dutzende Agenturen liefert, dem dürfte der Atem stocken. Scheinbar das Paradies auf Erden 😉

So flott geht es aber dann doch nicht, denn nach der erfolgreichen Verschlagwortung eines jeden Bildes, gilt es die spezifischen Kategorien aller Agenturen mit einer „neuen“ Kategorie von Stocksubmitter zu verknüpfen, denn die Software muss ja in der Lage sein, mit Hilfe einer eigenen Kategorie die unterschiedlichen Kategorien einer jeden Agentur erfolgreich zu verbinden. Und dies hat, zumindest nach meinen Erfahrungen, nicht immer optimal funktioniert. Jedenfalls war ich nicht in der Lage, mit Hilfe der nur einen von Stocksubmitter vorgeschlagenen Kategorie bei allen Agenturen genau die Kategorien zu vergeben, die ich auch hätte manuell zugewiesen.

Der zweite Pferdefuß dieser scheinbaren Wundersoftware ist die Tatsache, dass jedes neue (Personen) Bild direkt mit einem Model Release Vertrag verknüpft wird und beide Daten anschließend zu den Agenturen hochgeladen werden. Vom Grundsatz absolut richtig, Probleme tauchen aber auf, wenn bei den Agenturen schon Model Release Verträge einzelner Modelle hinterlegt und diese von der Bezeichnung her nicht zu 100 % identisch sind. Das kann bei der ein oder anderen Agentur zu Problemen führen, die im nachhinein wieder korrigiert werden müssen. Wer allerdings erstmalig Bilder mit neuen Verträgen zu einer Agentur hochläd, wird mit diesem Problem nicht konfrontiert.

Und zu guter Letzt gab es bei meinen Testläufen auch hin und wieder das ein oder andere Uploadproblem, mithin ich gezwungen war, die von Stocksubmitter durchgeführten Arbeitsschritte bei den einzelnen Agenturen nochmals zu kontrollieren. Da ich mir ja gerade diesen Schritt sparen wollte, habe ich letztendlich auf den Einsatz der Software verzichtet und mache das alles schön brav per Hand. Dauert zwar länger, ist mir aber sicherer.

Mein Workflow:

Bilder per Adobe Bridge verschlagworten
Bilder in einem Rutsch zu allen Agenturen per Filezilla hochladen
Jedes Bild bei jeder Agentur aufrufen und Kategorien nebst Verträgen per Hand zuweisen

Wie sind Eure Erfahrungen?


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