Ich war dann mal weg…

Auch Fotografen brauchen Urlaub und so verschlug es mich mit meiner Familie für eine Woche nach Mollarca ins „Hinterland“ auf eine einsame Finca. Ich wollte mal so richtig ausspannen und – wenn es die Kinder an den Strand drängt – die zur Verfügung stehende Zeit mit dem ein oder anderen guten Buch verbringen.

Problem: wo ich auch hingehe, ist zumindest eine kleine DSLR im Rucksack. Ihr könnt es Euch schon denken… nach spätestens ein bis zwei gelesenen Seiten beginnt dieses Kribbeln im Bauch und es überkommt einen schlagartig das Gefühl bildtechnisch etwas zu verpassen, wenn man nicht SOFORT losgeht.

Das Argument Eis zu organisieren überzeugt stets alle und wenn die nächste Bude nicht gerade 5 Meter neben dem Liegestuhl ist, kann so etwas ja auch immer etwas länger dauern :-)

Entstanden sind somit nicht nur traumhafte Landschaftsmotive für meine Agenturen, sondern auch jede Menge Hintergründe, die sich sehr gut für diverse Sportmotive eignen.

Von daher war ich froh, dass neben dem Badehandtuch und ein paar Büchern (hierfür war im Flugzeug dann auch noch Zeit) auch die Kamera mit an Bord war.



Businessporträts…was gilt es zu beachten?




Vor einiger Zeit habe ich ein paar Businessporträts für die Symplasson Informationstechnik GmbH (IT-Dienstleistungen aus Hamburg) geschossen, die im typischen „Simple & Clear Look“ gestaltet werden sollten. Neben den Einzelaufnahmen war vor allem das Gruppenbild der Geschäftsführer die eigentliche Herausforderung. Warum?

Eine Gruppe muss harmonisch angeordnet werden, ohne dass eine Person als Leader in den Vordergrund gerückt wird und ohne dass es langweilig wirkt. Dies bedeutet, dass im Zweifel Größenunterschiede bei den Personen ausgeglichen werden müssen. Alte Telefonbücher oder vergleichbare Erhöhungsmöglichkeiten sind dann Gold wert.

Befinden sich Brillenträger in der Gruppe, ist peinlichst darauf zu achten, dass das Licht richtig sitzt und keine Reflektionen im Brillenglas erzeugt. Nichts ist schlimmer, als hässliche grüne Reflexe in stundenlanger Arbeit am Rechner wegzuretuschieren. Als Vorteil hat sich vorliegend abermals eine „hochfrontale“ Lichtsetzung im richtigen Abstand und richtigen Winkel erwiesen.

Bildkontrolle, Bildkontrolle, Bildkontrolle! Bitte darauf achten, dass alle Personen die Augen geöffnet haben, genügend Licht in die Augen fällt und von vorne bis hinten alles im korrekten Schärfebereich liegt. Derartige Bilder sind nicht reproduzierbar und nichts ist schlimmer als ein unzufriedener Kunde.

Ausbesserungswerkzeug und neue Content Aware Features in Adobe Photoshop CS6

Mehr Infos hierzu im Video der Woche:

Motivation ist alles!

Mit Kindern zu arbeiten ist immer wieder eine Herausforderung. Du hast im Zweifel nur ein bis zwei Minuten Konzentration auf Seiten des Kindes. Dann ist alles andere interessanter als der langweilige Fotograf mit seiner Kamera.

Ganz toll wird es, wenn Du eine ganze Horde von Kindern hast. Dann hilft nur noch eines: Du musst Dich zum AFFEN machen. Anscheinend auch stimmtechnisch… :-)

Danke an Jojo für die Freigaben und das iPad – Video.

Die Gewinner stehen fest…

Via random.org wurden die Gewinner aus den Kommentaren zum Gewinnspiel “Zwei Jahre Blog” ausgelost.

Gewinner der Bücher zur Lichtführung / Lichtsetzung:

Yoshi Keller

Clemens Pirks
Gewinner Abo FotoTV:

Claudia

Markus R.

Light Impression Photography

Zwei Jahre Blog und die Chance auf dutzende von neuen Lichtsetups

Seit April 2010 gibt es turnusgemäß jeden Freitag den ein oder anderen nützlichen Tipp sowie kleinerer Anekdoten aus meinem Fotografenalltag.

Von großem Interesse sind ja immer wieder Lichtsetups. Daher habe ich mein privates Bücherregal etwas entstaubt und verlose zwei „Schwergewichte“ zum Thema Lichtführung und Lichtsetzung. Wer mehr den digitalen Input bevorzugt, hat die Chance zum Gewinn eines von drei Abos bei FotoTV (Dauer je drei Monate).

Was müsst Ihr tun? Innerhalb der nächsten sechs Tage meinen Blog inkl. des Gewinnspiels bei Twitter, Google+, Facebook oder Eurem Blog verlinken und den Link hier in einem Kommentar posten. Freuen würde ich mich auch über die ein oder andere Kritik sowie Verbesserungs- und Themenvorschläge für die Zukunft.

Viel Glück und beste Grüße

Thomas

Adobe Photoshop CS6 und das „neue“ Freistellungswerkzeug

Im Video der Woche gibt einen kurzen Überblick:

Wie entsteht ein Briefmarkenmotiv?

Zugegebenermaßen hat es mich schon etwas gefreut, als die Deutsche Post bereits im Herbst letzten Jahres anlässlich der Olympischen Spiele 2012 in London Interesse an einem meiner Sportmotive gezeigt hat. Auflagen in dieser Größenordnung sind ja nicht alltäglich. Eine entsprechende Auftragsproduktion wäre mir noch lieber gewesen, aber das ist eine andere Geschichte… :-)

Aber wie ist das Briefmarkenmotiv entstanden? Da kein Kran oder Helikopter mit einem 600mm Objektiv zur Verfügung stand, musste die Trickkiste Photoshop herhalten:

Man nehme eine kleine Wasseroberfläche:

und mache daraus eine große Wasserfläche:

Man nehme ein Stück Abspannleine:

und verlängert bzw. verdreifacht diese:

Eine Schwimmerin in verschiedenen Positionen:

und fertig ist das Bild:

Jetzt muss es nur noch den Weg auf die Briefmarke finden. Hat in diesem Fall fast 5 Jahre gedauert, da das Motiv bereits 2007 entstanden ist.

Photoshop CS6 und die neuen Filter

Sicherlich wird den ein oder anderen interessieren, mit welchen neuen und überarbeiten Filtern Adobe Photoshop CS6 punkten wird.

Hier gibt es einen kurzen Überblick:

And the winner is…


… heißt eines der ersten Bilder aus meiner aktuellen Fotostrecke. Zum making of gibt es eigentlich gar nicht so viel zu sagen. Abermals haben wir im Studio fotografiert und den Hintergrund nachträglich via EBV eingebaut. Wer ein paar Informationen zur Entstehung der Gegenlichtstimmung sucht, wird nicht nur hier auf meinem Blog fündig, sondern auch bei FotoTV, wo in absehbarer Zeit genau dieses Bild näher besprochen wird.

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