Projekt Hundekalender Vizsla 2016

Man stellt sich ja gerne immer neuen Herausforderungen… und so kam es bereits im letzten Jahr zu der Anfrage Vizsla – Shooting, was zunächst als rein privater Auftrag gedacht war und lediglich ein paar schöne Bilder des „besten Freundes“ der Familie zeigen sollte.

Die Auftraggeberin war aber so glücklich mit Ihren Bildern, dass sie diese nicht der Allgemeinheit vorenthalten wollte und somit gleich ein Kalenderprojekt gestartet hat.

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Den Kalender Vizsla-Liebe 2016
gibt es auch direkt über Amazon zu beziehen.


Businessporträts für Symplasson Informationstechnik GmbH

Kürzlich habe ich das Team des Hamburger Unternehmens Symplasson fotografiert. Die Produktion erstreckte sich über zwei Tage und wurde direkt in den Firmen-Räumlichkeiten umgesetzt.

Shooting BaltECKbars – Streetworkout

Vor geraumer Zeit kam eine Shootinganfrage von der erst „jungen“ Streetworkoutgruppe BaltECKbars aus Eckernförde, die auf der Suche nach repräsentativem Bildmaterial war.

Da ich bekanntermaßen auf Sportbilder stehe wanderten zwei Portys, drei Blitze, zwei 9 Zoll Reflektoren und ein Beauty Dish ins Auto und ab ging´s zur Location…

Streetworkout

Streetworkout

Streetworkout

Wenig Raum? Wenig Zeit? Ein Setup: zwei Bilder!

Für ein SC-Shooting, bei dem auch noch mehrere Modelle anwesend sind, bleibt oft wenig Zeit für verschiedene Aufbauten und Lichtsetups. Dies vor allem dann, wenn nur eine Raum zur Verfügung steht und nicht zeitnah zwischen verschiedenen Studios (innerhalb eines Gebäudes) gewechselt werden kann.

Daher setze ich in vielen Fällen auf ein hochfrontales Licht (Beauty Dish oder Softbox), welches durch einen leichten Schwenk nach rechts oder links dem Bild mehr Tiefe geben kann. Unterstützt wird das Lichtsetup durch zwei Kantenlichter (Striplights 180cmx20xm) von hinten, die nicht nur das Model vom Hintergrund „trennen“ sondern bei einer einfachen Drehung auf den Hintergrund das Fotografieren vor weißem und völlig freigestellten Hintergrund ermöglichen, welches vor allem bei Katalogproduktionen oder in der Stockfotografie benötigt wird. Dies aber nur am Rande…

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Was für ein Kugelkopf! Der Tiltall BH-07

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Wer viel unterwegs ist, legt grundsätzlich Wert auf ein geringes Gewicht. Bei all meinen Unternehmungen, im Rahmen derer das Equipment tageweise geschleppt werden muss, bevorzuge ich eine möglichst leichte Ausrüstung.

Leicht bedeutet in den meisten Fällen allerdings weniger stabil. Dies gilt vor allem bei Stativen und Kugelköpfen. Einen Kompromiss muss man daher immer eingehen…

…wobei der Kompromiss sich beim Tiltall Kugelkopf BH-07 wirklich in Grenzen hält. Gesichtet habe ich den Kugelkopf vor ein paar Monaten bei einem Kollegen und war völlig begeistert. Die D800 mit einem 70-200/2.8 hält der Kugelkopf auch im Hochformat bei Langezeitaufnahmen problemlos, s.d. leichtere Kombinationen gar nicht mehr erwähnt werden müssen. Ein 500´er Tele würde ich mit den Kugelkopf nicht benutzen, dafür ist er aber auch nicht gemacht.

Wasserwaagen an allen erdenklichen Stellungen sowie „Arca Swiss“ Kompatibilität und ein Preis von knapp über 100,– Euro lassen kaum Alternativen zu.

Übrigens haben die Jungs von Traumflieger.de meine Erfahrungen bestätigt.

Das optimale Reisestativ für New York…

…gibt es natürlich nicht. Wie immer muss man abwägen und Kompromisse eingehen. Für mich aber habe ich die fast optimale Lösung gefunden.

Als es mich vor geraumer Zeit für ein paar Tage beruflich nach New York City verschlug, sollte natürlich auch der ein oder andere fotografische Hotspot auf der Speicherkarte landen. Insbesondere standen diverse Nacht- und Innenaufnahmen auf der To Do Liste, für die ein Stativ unabdingbar ist.

Die Mitnahme eines „richtigen“ Statives stellt den Fotografen in New York aber vor diverse Probleme:

1. Der Einsatz von Stativen ist in NYC grundsätzlich nicht erwünscht. Wie an vielen Plätzen in den USA wimmelt es nur so von Polizisten und privaten Sicherheitsmenschen. Hat man auch nur für ein paar Minuten ein Stativ im Einsatz wird man (stets höflich) darum gebeten, dieses wieder abzubauen. Stressfreies Arbeiten ist somit unmöglich.

2. Wer Manhatten aus der klassischen Vogelperspektive betrachten will, kommt an Empire State Building und Rockefeller Center nicht vorbei. Bevor man aber überhaupt einen der Aufzüge erreicht, landen 99 % aller Stative bei der Security und können nach dem Besuch wieder abgeholt werden.

Was also tun? Da ich ein Stativ nur im absoluten Notfall einsetze, reicht mir für diesen Fall ein kleines, leichtes und unauffälliges „Dreibein“. Durch ein geringes Packmaß passt alles in den Rucksack und wirkt somit unauffällig. Es muss leicht sein, damit mein Rücken geschont wird aber dennoch so stabil sein, damit eine DSLR sicher gehalten wird.

Als für mich ideal hat sich hierbei das Joby Gorillapod Focus erwiesen, welches genügend Stabilität für eine DSLR (in meinem Fall eine Nikon D800 mit 24-70/2.8) bietet. Von den etwas günstigeren Gorillapod Versionen (wie SLR-Zoom) rate ich ab, da nicht ausreichend stabil.

Viel Spaß in NYC!

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Junges Glück, hartes Sonnenlicht, Hafencity Hamburg

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Location: Hafencity Hamburg
Kamera: Nikon D4
Objektive: 70-200/2,8; 45/2,8 Tilt-Shift

TEAMSHOOTING BALTIC SEA CIRCLE 2014

Abermals gab es ein Fototreffen mit Team Lucky 99.

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Das Auto ist fast fertig, die Jungs sind „heiß“, das Abenteuer kann beginnen: 16 Tage, 10 Länder, 7500 KM.

Die Arbeit mit Models – Eine Buchempfehlung

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Vorweg eine kleine Anekdote:

Woher sich der unerfahrene Hobbyfotograf F (der mit seiner teuren Kamera bestimmt tolle Fotos machen kann) und das Amateurmodel M (die ihre primären Erfahrungen als Model ausschließlich durch die Fernsehsendung „Germany´s Next Top Model“ bezogen hat) kennen spielt zunächst keine Rolle.

Sie kennen sich halt und vereinbaren ohne große Absprachen ein gemeinsames Shooting mit dem Ziel, richtig „geile“ Fotos zu machen. Dies dürfte auch kein Problem sein, da sie „super“ aussieht und er eine Spitzenkamera hat.

Am Tag des Shootings ist er dann primär mit seiner Kamera (sprich Technik) beschäftigt und hat eigentlich keine Ahnung was das Model machen soll. Aber es ist ja auch nicht sein Job. Sie ist das Model und soll einfach mal loslegen.

Sie steht aber relativ hilflos am Set und wartet auf Anweisungen des Fotografen. Schließlich ist er der Boss und muss jetzt klare Ansagen machen.

Man zieht das Shooting irgendwie durch und stellt anschließend fest, dass die Ergebnisse nicht gerade auf dem Niveau von Germany´s Next Top Model liegen. Stress gibt es im Nachhinein auch noch, da er ein paar Bilder auf einer Internetplattform veröffentlichen will, sie die Bilder aber „voll peinlich“ findet und einer Veröffentlichung widerspricht.

Und an genau dieser Stelle kommt das neue Buch von Robert Kneschke „Die Arbeit mit Models“ ins Spiel.

Sicherlich ist die Lektüre kein Patentrezept für gute Fotos, sondern dürfte sich mehr als Checkliste verstehen, die optimale Rahmenbedingen für ein Fotoshooting schafft. Was für den Profi oder semiprofessionellen Fotografen selbstverständlich, wird für manchen Einsteiger in die Personenfotografie zum großen „AHA Erlebnis“: gute und verwertbare Bilder entstehen grundsätzlich nur aufgrund einer erstklassigen Vorbereitung.

Robert Kneschke beschreibt in einer sehr natürlichen Art und Weise auf mehr als 160 Seiten, welche Punkte bedacht werden müssen, um das Optimale aus einem Shooting herauszuholen. Dies fängt zunächst bei der richtigen Suche von geeigneten Models an und konzentriert sich anschließend auf alle Punkte, die dem eigentlichen Shooting dienlich sind. Wichtige Kriterien wie notwendige Kleidung und Requisiten, die richtige Location, vorteilhafte Posen, Visagist und Stylist, Bezahlung des Models sowie rechtliche Rahmenbedingen sollen an dieser Stelle nur exemplarisch genannt werden.

Kneschke verdeutlicht, dass primär der Fotograf alle Puzzleteile eines erfolgreichen Fotoshootings zusammenführen muss und weist konkret darauf hin, welche elementaren Informationen wann und wie an das Fotomodel kommuniziert werden müssen.

Inhaltlich bringt es der Autor stets auf den Punkt und arbeitet seine Kernaussagen ohne großes Abschweifen vom Thema heraus. Die große Praxiserfahrung von Robert Kneschke als jahrelanger Berufsfotograf macht sich somit mehr als bemerkbar und lässt keine Sekunde Langeweile aufkommen.

Letzteres gilt übrigens auch für das erste Werk von Robert Kneschke: „Stockfotografie: Geld verdienen mit eigenen Fotos“

Adobe Lightroom Mobile

Nach langem Warten ist es endlich soweit. Adobe hat Lightroom für das iPad veröffentlicht… naja, fast. Es handelt sich um eine eingeschränkte Version, die eigentlich nur im Zusammenspiel mit einer Desktop Variante Sinn macht.

Von daher ist es nicht verwunderlich, dass Adobe die Mitgliedschaft in der Adobe Cloud fordert, d.h. ein entsprechendes Abo bei Adobe muss gebucht sein, im Rahmen dessen Lightroom auf dem Desktop und auf dem iPad genutzt werden darf.

Primär können dann Bilder innerhalb von Sammlungen, die zunächst auf der Desktopversion angelegt wurden, auf dem iPad angezeigt und bearbeitet werden. Umgekehrt ist das auch möglich.

Da ich eine Bildbearbeitung auf dem iPad aber für völlig absurd halte, war für mich vor allem das möglichst zeitnahe Betrachten von Bildern interessant, welche in der Desktop Variante landen.

Stichwort ist hier: Tethered Shooting. Man stelle sich vor, dass Bilder beim Tethered Shooting nicht nur in Lighroom auf dem Notebook sondern zeitgleich auch auf dem iPad landen. Der Kunde sitzt im Hintergrund und kann sofort die Ergebnisse auf dem iPad betrachten, ohne dass ich auf die Nutzung von Lightroom auf meinem Hauptrechner verzichten muss.

Da eine derartige Möglichkeit bereits seit Jahren mit Capture One möglich ist (mit Capture Pilot auf dem iPad), war ich voller Hoffnung, dass dies nunmehr auch mit Lightroom umgesetzt wurde.

Fazit: es ist möglich, wenngleich der große Haken die Adobe Cloud darstellt. Die Bilder werden nämlich nicht über das eigene Netzwerk auf das iPad übertragen, sondern müssen zunächst den Umweg über das Internet und die Adobe Cloud nehmen. Von zeitgleichem Betrachten auf Rechner und iPad kann daher nicht die Rede sein, was ich persönlich sehr schade finde. Möglicherweise wird auf diesen Umweg in zukünftigen Versionen zugunsten der Geschwindigkeit verzichtet werden. Wir werden sehen. Bis dahin werde ich bei Capture One bleiben…

Weitere Infos und Anwendungsbeispiele zu Adobe Lightroom Mobile:

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